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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Praxis

Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Bei unseren Ästhetisch-Plastischen Eingriffen legen wir besonderen Wert auf eine transparente Beratung sowie schonende und schmerzarme Behandlungen – wir möchten, dass Sie sich vor dem Eingriff umfassend informiert fühlen.

Fachliche Kompetenz, eine moderne Ausstattung und aktuelle Operationstechniken bilden die Basis für qualitative Eingriffe.

Wir führen im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie folgende Eingriffe durch:

Eine junge Haut besitzt mehr Inhaltsstoffe wie Kollagen und Hyaluron als die Haut älterer Menschen. Diese Stoffe halten sie geschmeidig und sorgen dafür, dass sie viel Spannkraft besitzt. Die Gesichtsmuskulatur verliert mit fortschreitendem Alter ebenfalls an Stärke.

Als Folge wird die Haut schlaffer und ist nicht mehr so glatt. Die typischen Zornesfalten, Krähenfüße, Stirnfalten, aber auch die sympathischen Lachfalten entstehen. Darüber hinaus beeinflussen Nikotin, Sonneneinwirkung, die natürliche Mimik beim Sprechen und Lachen, Stress, unausgewogene Ernährung und zu wenig Schlaf die Alterung der Haut.

Die Faltenbehandlung in unserer Praxis umfasst:

  • Hyaluronsäure
    Verlorenes Hautvolumen kann durch die Verwendung von Fillern ausgeglichen werden. Je nach Gesichtsregion und Faltentyp wird der Filler in das entsprechende Gebiet injiziert. Der gewünschte Effekt tritt rasch ein und hält je nach Hauttyp und Gesichtsregion sechs bis zwölf Monate an, da das natürliche Präparat vom Körper in dieser Zeit langsam abgebaut wird.
    Hyaluronsäure als Fillermaterial: Wir verwenden ausschließlich Hyaluronsäure als Fillermaterial. Sie ist ein Bestandteil des menschlichen Bindegewebes. Durch die gentechnische Herstellung gelingt es sehr gut, allergische Reaktionen, wie sie zum Beispiel bei Präparaten, die von Tieren oder sogar von menschlichen Spendern stammen, oft vorkommen, fast immer zu vermeiden.
  • Botulinumtoxin A: Falten
    Seit den 1980er Jahren ist die Behandlung mit Botulinumtoxin A in der ästhetischen Medizin weit verbreitet. Insbesondere eignet sie sich zur Verringerung von Stirnfalten, Zornesfalten (den Falten zwischen den Augenbrauen) oder Lachfältchen (Krähenfüßen).
    Der Blick unserer Augen kann durch sorgfältig ausgewählte Injektionspunkte geöffnet werden, so dass ein frisches Aussehen ohne größere chirurgische Eingriffe für einen Zeitraum von mehreren Monaten hervorgerufen wird. In einigen Fällen kann eine Kombinationstherapie mit Botulinumtoxin und Fillerstoffen wie Hyaluronsäure zum Unterfüttern tieferer Falten sinnvoll sein. Das Gesicht wirkt jünger und trotzdem lebendig, da wir durch eine minimalinvasive, punktuelle Injektionstechnik eine natürliche Restmimik erhalten.
    Zur Behandlung: Die Injektionen werden ambulant und bei Bedarf mit einem oberflächlichen Betäubungsmittel durchgeführt. Nach der Behandlung sollten starke körperliche Belastungen wie Sport, Saunagänge oder Solariumbesuche gemieden werden. Die behandelten Areale können anschließend gekühlt werden, um Schwellungen zu verhindern.
  • Behandlung von Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)
    Ein sehr guter Erfolg hat sich bei der Anwendung von Botulinumtoxin A bei übermäßigen Schwitzen (Hyperhidrose) in der Achsel-, Hand- und Fußregion gezeigt. Wir bieten in unserer Praxis die ambulante Hyperhidrosebehandlung der Achseln an, so dass die Schweißproduktion für einige Monate bis zu einem Jahr gestoppt werden kann.

Erschlaffte obere und untere Augenlider können sowohl ästhetische als auch funktionelle Einschränkungen bedeuten: Ist dies bei den oberen Augenlidern der Fall, kann die Sehfähigkeit eingeschränkt sein. Bei unteren erschlafften Augenlidern bilden sich die bekannten „Tränensäcke“.

Mit einer Augenlidstraffung (Blepharoplastik) können wir das überschüssige Haut-, Muskel- und Fettgewebe entfernen und gleichzeitig straffen.

Es gibt sowohl gut- als auch bösartige Hauttumoren. Bei beiden Tumorarten ist eine frühzeitige Erkennung wichtig, damit sie erfolgreich behandelt werden können. Daher sollten Sie Muttermale von Zeit zu Zeit selbst auf mögliche Veränderungen überprüfen. Insbesondere, wenn sich ein Hautfleck in kurzer Zeit in der Form, der Farbe oder der Beschaffenheit verändert hat, sollten Sie Ihren Hautarzt aufsuchen. Er kann untersuchen, ob es sich tatsächlich um eine kritische Veränderung handelt. Ab einem Alter von etwa 35 Jahren sind Hautscreenings empfehlenswert, bei denen der gesamte Körper auf mögliche Veränderungen untersucht wird.

Nachsorge bei Ihrem Hautarzt

Wir empfehlen Ihnen nach einer Behandlung eine regelmäßige und gründliche Nachsorge bei Ihrem Hautarzt, da sich Metastasen bilden können. Wissenschaftliche Studien haben darüber hinaus ergeben, dass eine erneute Hautveränderung bei einmal erkrankten Menschen höher liegt.

Die Tumorbehandlung in unserer Praxis umfasst:

  • Entfernung von Muttermalen
    Muttermale sind in der Regel gutartig, unter Umständen ist eine Entfernung jedoch sinnvoll: Vor allem, wenn sie vom ästhetischen Gesichtspunkt her stören oder an Körperstellen liegen, die regelmäßigem Druck ausgesetzt sind (zum Beispiel an Handflächen, Fußsohlen). Unter örtlicher Betäubung wird die Hautveränderung entfernt.
  • Entfernung von Basaliomen
    Basaliome treten oft bei hellhäutigen Menschen auf, die sich intensiver und zu häufiger Sonnenstrahlung aussetzen. Klassischerweise entwickeln sie sich meist an solchen Hautpartien, die am meisten der Sonne ausgesetzt sind (wie Hals, Kopf und Händen). Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen, kommen bei Basaliomen in der Regel eher selten vor. Die erkrankten Hautbereiche werden mit Sicherheitsabstand unter örtlicher Betäubung mit einem Skalpell herausgeschnitten. Wir arbeiten mit dem Katharinenhospital in Stuttgart zusammen. Die entnommenen Hautpartien werden dorthin ins Labor geschickt − so lässt sich meist sicher klären, welcher Tumor vorlag und ob wir ihn vollständig entfernen konnten.
  • Entfernung von Melanomen
    Das maligne Melanom (wegen seiner Farbe auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt) ist der bösartigste Hauttumor. Wird er jedoch früh erkannt, liegen die Heilungsprognosen sehr gut.
    Insbesondere Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend oft Sonnenbrand hatten, hellhäutig sind, in sonnigen Regionen leben oder bei denen das maligne Melanom bei anderen Familienmitgliedern aufgetreten ist, sollten ihre Haut alle paar Wochen selbst auf Veränderungen untersuchen.
    In einem operativen Eingriff wird das gesamte maligne Melanom entfernt. Das entnommene Gewebe wird zudem pathologisch im Katharinenhospital in Stuttgart untersucht. Vor allem beim Melanom sind regelmäßige Nachsorgetermine essenziell. Je nach Notwendigkeit sollte beim malignen Melanom im Anschluss eine Strahlen- bzw. Chemotherapie beim Facharzt erfolgen.