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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Praxis

KFO-Vorbehandlung

KFO-Vorbehandlung

Eine kieferorthopädische Behandlung mit festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnspangen bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen erfordert im Vorfeld unter Umständen einen chirurgischen Eingriff. So kann die Grundlage für eine zukünftige erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung geschaffen werden.

Unsere Behandlungen im Überblick:

Zähne freizulegen kann aus verschiedenen Gründen erforderlich werden, beispielsweise wenn sie im Kieferknochen verbleiben, statt wie üblich durch das Zahnfleisch durchzubrechen oder wenn sie schräg im Kieferknochen angelegt sind und deshalb schief herauswachsen würden. Nicht immer müssen die Zähne dann gleich entfernt werden.

Das Zahnfleisch über dem Zahn wird eröffnet sowie unter Umständen auch ein Stück Kieferknochen entfernt. Anschließend wird ein kieferorthopädisches Bracket, ein Halteplättchen, auf dem Zahn angebracht. Sobald die Wunde verheilt ist, kann das Bracket über einen Draht mit einer Zahnspange verbunden werden. Der Zahn wird auf diese Weise langsam, aber stetig in die richtige Position bewegt.

Das bleibende Gebiss hat 28, mit den Weisheitszähnen insgesamt 32 Zähne. Jedoch kommt es vor, dass im Kieferknochen zu wenige oder zu viele Zähne angelegt sind. Überzählige Zähne sind meist kleiner als die normalen Zähne. Dennoch kann das Risiko bestehen, dass sie die übrigen Zähne verschieben. Um einen überzähligen Zahn zu entfernen, ist eine örtliche Betäubung in der Regel ausreichend.

Bei Kindern und Jugendlichen können spezielle Zahnspangen mit kleinen Implantaten, den Miniimplantaten, verankert werden. Diese Behandlung ersetzt häufig die unbeliebte Außenspange, den „Headgear“.

Die Miniimplantate sind kleiner als gewöhnliche Implantate, können aber für den Zeitraum der kieferorthopädischen Behandlung fest im Kiefer angebracht werden. Nach Abschluss der Therapie entfernen wir die Miniimplantate wieder.

Eine Zahntransplantation, also die Verpflanzung eines Zahns, kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Häufig werden intakte Weisheitszähne, Mahlzähne oder Backenzähne verpflanzt. Wichtig sind unter anderem die passende Größe und Form sowie ein noch nicht ganz abgeschlossenes Wachstum der Zahnwurzeln.

Nach der Verpflanzung folgt eine Einheilphase von wenigen Wochen Regel schließt sich eine Behandlung bei Ihrem Kieferorthopäden an, um den Zahn mit einer speziellen Zahnspange vollständig in die Zahnreihe zu integrieren.