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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Über uns

Ausstattung & Technik

Ausstattung & Technik

Unsere Praxis ist auf zwei Etagen verteilt und verfügt über zehn helle und freundliche Behandlungsräume. Sie ist barrierefrei eingerichtet − mit dem Fahrstuhl gelangen Sie direkt vor die Eingangstür.

Mit unserem voll ausgestatteten Operationsraum der Klasse IB mit Reinlufttechnik bietet unsere Praxis umfassende Therapiemöglichkeiten. Der Operationsbereich ist durch eine Arzt- bzw. Patientenschleuse klar von der übrigen Praxis getrennt. Im dazugehörigen Aufwachbereich erfolgt die postoperative Betreuung bis zur Entlassung aus der ambulanten Behandlung.

  • Unsere Behandlungsstühle sind sehr bequem – dies ist vor allem bei längeren Behandlungen ein unschätzbarer Vorteil!
  • In unserem Wartezimmer haben wir für Kinder eine Spielecke mit Lego und Büchern eingerichtet. So vergeht die Zeit bis zum Termin wie im Flug.
  • Wir speichern alle Patientendaten digital in unserer Praxissoftware ab. So sind in jedem Behandlungsraum in wenigen Augenblicken alle notwendigen Informationen auf dem Computerbildschirm sichtbar.
  • Zu unserer Praxis zählt ein Dentallabor für kleinere zahntechnische Arbeiten. Dort fertigen wir zum Beispiel Röntgen- und Bohrschablonen für Implantationen an.

Herkömmliche Röntgenaufnahmen reichen zum Beispiel für eine Implantation oder eine kompliziertere Zahnentfernung nicht immer aus. Dann ist es sinnvoll, zusätzlich eine computergestützte, dreidimensionale Planung durchzuführen.

Mit Digitaler Volumentomographie (DVT) erstellen wir dreidimensionale Querschnittsbilder, die sämtliche anatomische Strukturen am Computerbildschirm zeigen. So kann mit einer entsprechenden Software die Lage des Implantats genau festgelegt oder eine Zahnentfernung sicher geplant werden.

Wir nutzen das DVT-Gerät Morita Accuitomo 170, das mit seiner hohen Auflösung bei gleichzeitig möglichst minimaler Belastung an Röntgenstrahlen sehr gute, ausgereifte Ergebnisse liefert. Je nach Untersuchungsareal können die Aufnahmen entsprechend im Vorfeld eingestellt werden.

Einsatzgebiete: Unser DVT-Gerät wird nicht nur in der Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie (und damit vor allem in der Kieferchirurgie, Implantologie und Parodontologie) eingesetzt, sondern bei vielen anderen Fragestellungen, zum Beispiel in der Kieferorthopädie, der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder der Orthopädie.

Oft ist die herkömmliche (zweidimensionale) Röntgendiagnostik nicht ausreichend, um die Implantatbehandlung sicher zu planen. Zum Beispiel, wenn wenig Kieferknochen vorhanden ist oder ein Nerv in der Nähe der Zahnwurzeln verläuft.

In diesen Ausgangsituationen besteht die Möglichkeit, die Implantation vorab computergestützt am Bildschirm zu planen – einschließlich der genauen Position und Größe der Implantate.

Das Entscheidende: Die 3D-Planung bietet für Sie mehr Sicherheit.

Die Vorteile der 3D-Implantatplanung:

  • Eine präzisere Beurteilung und damit ein umfassenderer Schutz von empfindlichen Bereichen des Kiefers (z. B. Nervenbahnen) sind möglich.
  • Ein eventuell erforderlicher Knochenaufbau kann unter Umständen umgangen werden, da der vorhandene Knochen besser ausgenutzt wird.
  • Oft können das Aussehen und die genaue Ausrichtung des Zahnersatzes (z. B. einer Krone) schon vor dem Eingriff bestimmt werden – dieses vom gewünschten Ergebnis ausgehende Vorgehen hat Vorteile für die Zahnästhetik.

So funktioniert die 3D-Planung:

  • 1. Mit moderner dreidimensionaler Röntgentechnik werden einzelne Schichtaufnahmen Ihres Kiefers erstellt.
  • 2. Diese Einzelbilder werden von einem Computerprogramm zu einem Komplettbild zusammengesetzt. Ihr Kiefer steht dann am Monitor als dreidimensionales Bild zur Verfügung. Wir können es drehen, von allen Seiten betrachten und beliebig vergrößern.
  • 3. Das Einfügen der künstlichen Zahnwurzeln wird schon vor der eigentlichen Implantation und unter Berücksichtigung der optimalen Position „virtuell“ am Monitor durchgeführt.

Das Operationsmikroskop dient dazu, vor allem Behandlungen, die sich auf eine kleine Stelle konzentrieren, auf den Punkt genau durchführen zu können. Das ist insbesondere bei chirurgischen Eingriffen (wie Implantationen, Parodontitisbehandlungen oder Wurzelspitzenresektionen) der Fall.

Um hier besonders substanzschonend behandeln zu können, ist das OP-Mikroskop ein wichtiger Faktor. Durch die Vergrößerung und die Ausleuchtung des − in der Regel sehr kleinen − Behandlungsareals ist es möglich, sich auch während des Eingriffs den individuellen anatomischen Gegebenheiten noch besser anpassen zu können.

Beispielsweise kann das Wurzelkanalsystem sehr verzweigt sein, sodass mithilfe des OP-Mikroskops diese Details bei der Behandlung berücksichtigt werden können. Je präziser wir behandeln können, umso langfristig erfolgreicher können Zähne erhalten bleiben.

Mit dem besonderen, ultraschallgesteuerten Piezosurgery®-Verfahren können chirurgische Eingriffe, insbesondere Zahnentfernungen und Knochenaufbauten, gewebeschonend durchgeführt werden.

So funktioniert Piezosurgery®: Piezosurgery® funktioniert mit Ultraschall, dessen Frequenz sich auf die Beschaffenheit des zu behandelnden Gewebes einstellen lässt und es äußerst schonend entfernt.

Einsatzgebiete: Eine Zahnentfernung beispielsweise kann so in der Regel ohne Verlust von gesundem Kieferknochen durchgeführt werden. Auch bei den verschiedenen Verfahren des Knochenaufbaus hat sich der Einsatz von Piezosurgery® bewährt. Der Knochen lässt sich schonender und präziser bearbeiten. Da die Ultraschallwellen nur im Hartgewebe ihre Wirkung entfalten, bleibt das umgebende Weichgewebe geschont. Dies ist in unseren Augen ein großer Vorteil der Technik, da wichtige Weichgewebsstrukturen – zum Beispiel Nerven – oft in enger Nachbarschaft zum Operationsgebiet liegen.

Dieses Hilfsmittel ermöglicht uns eine etwa 3- bis 5-fach vergrößerte Betrachtung und sorgt in nahezu allen Bereichen dafür, dass wir feine Details von Zähnen und Zahnfleisch, etwa bei einer Parodontitisbehandlung, besser als mit bloßem Auge erkennen und sorgfältiger arbeiten können.

Lupenbrillen bieten äußerst präzise Sichtverhältnisse

Selbst sehr feine Strukturen und Veränderungen an Zähnen und Gewebe können erkannt werden, was die Behandlung deutlich verbessert. Die Therapie kann sorgfältiger und genauer durchgeführt werden. Wir nutzen häufig die Lupenbrille in Kombination mit dem OP-Mikroskop, um die möglichst besten Voraussetzungen für den Erhalt von Zähnen und Zahnfleisch zu schaffen.

Diese innovative Form der Laserbehandlung kommt bei der Parodontitisbehandlung zum Einsatz, um Bakterien von den Oberflächen der Zahnhälse und -wurzeln zu entfernen. Sie wird als ergänzendes Verfahren im Anschluss an die konventionelle Zahnfleischtaschenbehandlung angewendet.

Die Vorteile der Photodynamischen Lasertherapie:

  • Wir erzielen besonders gute Therapieerfolge: Die Bakterienentfernung erfolgt gründlicher und nachhaltiger als mit anderen Methoden allein.
  • Die Photodynamische Lasertherapie ist minimalinvasiv, die gesamte Behandlung erfolgt schonend und für Sie angenehmer.
  • Umliegendes gesundes Gewebe bleibt wegen der gezielten, auf Bakterien beschränkten Wirkung, ausgenommen.
  • Durch diese Therapie können wir in vielen Fällen auf den Einsatz von Antibiotika oder chirurgische Maßnahmen verzichten.

So funktioniert die Photodynamische Lasertherapie:

  1. Im ersten Schritt wird eine blaue Farblösung in die Zahnfleisch- und Knochentaschen gegeben. Die Farbstoffpartikel heften sich an die Außenwand der Bakterien, wodurch diese angefärbt werden.
  2. Die Zahnfleisch- bzw. Knochentaschen werden gespült, um überschüssige Lösung zu entfernen.
  3. Schließlich erfolgt die Belichtung mit einem sanften Therapielaser. Die Farbstoffpartikel reagieren dabei auf das eintreffende Laserlicht, sodass es zur Bildung von aktivem Sauerstoff kommt. Dieser schädigt die Bakterienmembran und zerstört die Bakterien.

Bei umfangreichen Behandlungen, beispielsweise ästhetischen Operationen, erstellen wir eine fotografische Dokumentation mit Vorher-/Nachher-Aufnahmen. Dafür fotografieren wir Sie vor dem Eingriff und nach der Heilungsphase. So können Sie auch später den Erfolg nachvollziehen.